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ZIM-Förderung für den Mittelstand

ZIM-Förderung: Bis zu 60% Zuschuss pro F&E-Projekt

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert Ihre F&E-Vorhaben mit bis zu 60 % Zuschuss – direkt ausgezahlt, ohne Konkurrenz um begrenzte Budgets. Wir begleiten Sie vom Quick-Check bis zum Bewilligungsbescheid.

25+ Jahre Erfahrung
92 % F&E-Projekte anerkannt
Bis 60 % Förderquote
Das Programm

Was ZIM für Ihr Unternehmen bedeutet

Das ZIM ist das zentrale technologieoffene Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) für den Mittelstand. Gefördert werden F&E-Vorhaben zur Entwicklung neuer oder deutlich verbesserter Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen – unabhängig von Branche und Technologie. Das Programm ist modular aufgebaut und begleitet Unternehmen vom Einzelprojekt bis zum internationalen Kooperationsvorhaben.

Nicht wettbewerblich

Jeder Antrag wird einzeln bewertet, nicht im Vergleich zu anderen Vorhaben. Kein Budget-Wettlauf, keine Ausschreibungsfristen – wer die Kriterien erfüllt, erhält die Förderung.

Direkte Zuschüsse

Die Fördermittel werden quartalsweise als Zuschuss ausgezahlt – keine Verrechnung mit der Steuerlast. Damit fließt Liquidität direkt ins Projekt, nicht erst mit dem Jahresabschluss.

Technologieoffen

Alle Branchen, alle Technologien – vom Einzelprojekt über Kooperationen mit Forschungseinrichtungen bis zu internationalen Partnerschaften. Zusätzlich förderfähig: Durchführbarkeitsstudien und Innovationsnetzwerke.

→ Ausführliche Erklärung im Ratgeber: „ZIM-Förderung einfach erklärt“

Was eine gute ZIM-Beratung leistet

Die ZIM-Bewertung entscheidet sich in der Vorhabenbeschreibung – hier prüft der Projektträger Innovationshöhe, technisches Risiko und Projektstruktur. Eine spezialisierte ZIM-Beratung übersetzt Ihre Entwicklungsvorhaben in eine gutachtergerechte Darstellung: technisch präzise, förderkonform und belastbar gegenüber den Prüfkriterien von VDI/VDE oder AiF Projekt GmbH.

Für Sie bedeutet das konkret:

  • Sicherheit über die Förderfähigkeit Ihrer Vorhaben, bevor Sie Aufwand in den Antrag stecken.
  • Höhere Bewilligungsquote durch technisch fundierte, gutachtergerechte Vorhabenbeschreibungen.
  • Entlastung Ihrer F&E- und Finanzabteilung – von der Projektstrukturierung bis zum Verwendungsnachweis.
Zielgruppen

Für wen lohnt sich die ZIM-Förderung?

Grundsätzlich für alle Branchen – in der Praxis profitieren drei Konstellationen besonders.

Mittelständische Unternehmen mit eigener F&E

Typischerweise aus Maschinenbau, Chemie, Pharma oder Verfahrenstechnik – KMU mit weniger als 250 Mitarbeitenden und kontinuierlicher Entwicklungstätigkeit. Als KMU profitieren Sie von Fördersätzen zwischen 35 und 45 % im Einzelprojekt, bei internationalen Kooperationen bis 55 %.

Unternehmen mit Kooperationspartnern

Wenn Ihr Vorhaben externes Know-how von Forschungseinrichtungen erfordert, hebt ZIM die Förderquote deutlich: Forschungseinrichtungen werden zu 100 % gefördert (bis 280.000 €), Ihr eigener Anteil steigt um 5–10 Prozentpunkte. Ein echter Hebel für komplexe Entwicklungen.

Start-ups und junge Unternehmen

In den letzten 10 Jahren gegründete Unternehmen erhalten erhöhte Fördersätze – bis zu 60 % in internationalen Kooperationsprojekten. Für wachstumsstarke Unternehmen mit hohem Entwicklungsbedarf ein wichtiger Liquiditätshebel, gerade in der Pre-Revenue-Phase.

Was bekommen Sie konkret? Die Fördersätze im Überblick

Gefördert werden projektbezogene Personalkosten, Aufträge an Dritte und pauschal angesetzte übrige Kosten. Die konkrete Förderquote richtet sich nach Unternehmensgröße, Projektform und Standort.

Unternehmenstyp Einzelprojekt KOOP-Projekt Internationales KOOP
Gegründet ≤ 10 J. in strukturschwacher Region 45 % 55 % 60 %
Gegründet in den letzten 10 Jahren 45 % 50 % 60 %
Kleine Unternehmen (< 50 MA, ≤ 10 Mio. €) 40 % 45 % 55 %
Mittlere Unternehmen (50–250 MA) 35 % 40 % 50 %
Weitere Mittelständler (< 500 MA) 25 % 30 % 40 %
Größere Mittelständler (< 1.000 MA, nur in KOOP) 30 % 40 %
RECHENBEISPIEL

KMU-Kooperationsprojekt mit Forschungseinrichtung

Ein KMU (< 50 MA) plant ein Kooperationsvorhaben mit einer Forschungseinrichtung:

Kostenansatz KMU:

  • Personalkosten: 320.000 €
  • Übrige Kosten (70 % der Personalkosten): 224.000 €
  • Gesamtkosten KMU: 544.000 €

Kostenansatz Forschungseinrichtung:

  • Förderfähige Kosten: 280.000 €

Förderung:

  • KMU bei Förderquote 45 %: 244.800 €
  • Forschungseinrichtung bei 100 %: 280.000 €
  • Gesamtförderung: 524.800 €

Die Leistungen der Forschungseinrichtung werden vollständig gefördert und belasten das Budget des Unternehmens nicht – ein wesentlicher Hebel in Kooperationsprojekten.

Die Angaben beziehen sich auf den aktuellen Förderrahmen 2026. Deckelungen: max. 690.000 € je Unternehmen im Einzelprojekt, max. 560.000 € je Unternehmen im KOOP-Projekt, max. 3,0 Mio. € Gesamtprojektvolumen.

ZIM-Beratung, die sich auszahlt

Wir übernehmen den gesamten Weg – von der ersten Einschätzung bis zum Bewilligungsbescheid. Fünf Bausteine sorgen dafür, dass aus Ihrem F&E-Vorhaben ein bewilligungsfähiger, belastbarer Antrag wird.

01

Förderfähigkeit einschätzen

Wir prüfen, ob Ihr Vorhaben die ZIM-Kriterien erfüllt: Innovationsgehalt, technisches Risiko, systematische Vorgehensweise, wirtschaftliche Verwertbarkeit. Klarheit, bevor Aufwand entsteht.
02

Antrag strategisch aufsetzen

Wir strukturieren Projektform (Einzel- vs. Kooperationsprojekt), Kostenmodell und Projektdauer so, dass sich Förderquote und Fördersumme optimal entfalten.
03

Vorhabenbeschreibung formulieren

Wir übersetzen Ihre Entwicklung in gutachtergerechte Sprache: Stand der Technik, Lösungsweg, technische Risiken, Arbeitspakete – präzise und prüfkonform.
04

Antrag vollständig einreichen

Wir führen Sie durch „Mein Unternehmenskonto“, erstellen die administrativen Unterlagen und reichen den Antrag beim zuständigen Projektträger (VDI/VDE oder AiF) ein.
05

Rückfragen und Bewilligung begleiten

Wir übernehmen die Kommunikation mit dem Projektträger bei Rückfragen und Ergänzungen – bis zur Bewilligung.

25+ Jahre Förderberatung

Unser Team aus Industrie und Wissenschaft kennt die Prüflogik von VDI/VDE und AiF – und weiß, worauf Gutachter technisch achten.

Branchenspezifische Expertise

Maschinenbau, Chemie, Pharma, IT: Wir sprechen die Sprache Ihrer Entwicklungsabteilung und formulieren Vorhaben, die technisch belastbar sind.

Transparente Konditionen

Kostenlose Erstberatung, klare Honorarstruktur – ohne versteckte Kosten. Sie wissen von Anfang an, womit Sie rechnen.

Dr. Saša Peter Jacob
ZIM-Anträge scheitern selten an der Idee – meistens an der Darstellung. In einem kurzen Erstgespräch sehen wir schnell, welche Ihrer Vorhaben förderfähig sind und wie der Antrag aussehen muss.
Dr. Saša Peter Jacob Country Manager Germany, INCOTEC Deutschland GmbH

Ihr Weg zur ZIM-Förderung

Wir strukturieren den Antragsprozess in sechs klaren Schritten. Sie wissen jederzeit, was als Nächstes passiert – und was wir für Sie übernehmen.

01

Quick-Check

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir in 20–30 Minuten, ob Ihre Vorhaben grundsätzlich ZIM-fähig sind und welche Projektform sich anbietet.
02

Vorhaben abgrenzen

Wir grenzen Ihr F&E-Vorhaben gegen Routineentwicklung ab und dokumentieren Innovationshöhe, Stand der Technik und technisches Risiko.
03

Projekt- und Kostenlogik aufbauen

Wir strukturieren Arbeitspakete, planen Personalkosten, übrige Kosten und ggf. Kooperationspartner – innerhalb der ZIM-Deckelungen.
04

Vorhabenbeschreibung ausarbeiten

Wir formulieren den zentralen Bestandteil des Antrags: technischer Lösungsweg, Risiken, Innovation, Marktpotenzial – gutachtergerecht und konsistent.
05

Antrag einreichen

Über „Mein Unternehmenskonto“ reichen wir den vollständigen Antrag beim zuständigen Projektträger ein (VDI/VDE für Einzelprojekte, AiF für Kooperationen).
06

Rückfragen & Bewilligung

Wir begleiten die Kommunikation mit dem Projektträger bis zum Bewilligungsbescheid. Bearbeitungsdauer in der Regel 3–6 Monate.

Häufige Fragen zur Zusammenarbeit

Was kostet die Beratung?

Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Für die laufende Betreuung arbeiten wir mit transparenten, projektbezogenen Konditionen. Die genaue Honorarstruktur besprechen wir im Erstgespräch, sobald wir Umfang und Projektform Ihres Vorhabens kennen.

Können wir den ZIM-Antrag nicht selbst stellen?

Grundsätzlich ja – das Verfahren steht allen Unternehmen offen. In der Praxis scheitern Erstanträge häufig an der Vorhabenbeschreibung: zu technisch für Nicht-Fachgutachter, zu vage in der Risikodarstellung oder ohne klare Abgrenzung zum Stand der Technik. Eine spezialisierte Beratung übersetzt Ihre Entwicklung in die Prüflogik des Projektträgers.

Wann lohnt sich ZIM für unser Unternehmen?

Immer dann, wenn Sie ein F&E-Vorhaben mit konkretem technischen Risiko planen, das noch nicht begonnen wurde und über Routineentwicklung hinausgeht. Als grobe Richtschnur: Ab einem Projektvolumen von ca. 250.000 € rechtfertigt der zu erwartende Zuschuss den Aufwand der Antragstellung zuverlässig.

Können wir ZIM rückwirkend beantragen?

Nein – das ist ein zentraler Unterschied zur Forschungszulage. Mit den Arbeiten am ZIM-Vorhaben darf erst nach Eingang der Eingangsbestätigung begonnen werden. Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn führt in der Regel zum Ausschluss von der Förderung. Planen Sie die Antragstellung daher immer mit ausreichendem Vorlauf.

Was unterscheidet ZIM von der Forschungszulage?

ZIM ist ein direkter Zuschuss für ein konkretes, zukünftiges Projekt – die Forschungszulage ist eine steuerliche Förderung, die rückwirkend bis zu vier Jahre beantragt werden kann. ZIM erfordert Antragstellung vor Projektbeginn und ist auf den Mittelstand begrenzt; die Forschungszulage steht allen Unternehmen offen und wird jahresweise nach F&E-Aufwendungen berechnet. Beide Programme lassen sich unter bestimmten Bedingungen kombinieren – Details besprechen wir im Erstgespräch.

Wie lange dauert es, bis die Fördermittel fließen?

Die Bearbeitungszeit des Projektträgers beträgt in der Regel 3–6 Monate bis zum Bewilligungsbescheid. Die Auszahlung erfolgt quartalsweise nachschüssig auf Basis von Mittelabrufen – Sie treten zunächst in Vorleistung, die Fördermittel werden nachträglich ausgezahlt. Eine ausreichende Liquidität zur Vorfinanzierung ist Voraussetzung.

Lässt sich ZIM mit anderen Förderprogrammen kombinieren?

Ja, unter der Bedingung, dass keine Doppelförderung derselben Kostenposition stattfindet. Jeder Euro darf nur einem Programm zugeordnet werden. In der Praxis heißt das: saubere Kostentrennung und prüffähige Dokumentation – insbesondere bei Kombinationen mit der Forschungszulage oder EU-Programmen. Das ist Teil unserer Arbeit an der Kosten- und Projektlogik (Schritt 03 im Ablauf).

Was unterscheidet eine spezialisierte ZIM-Beratung von einer allgemeinen Förderberatung?

Der Unterschied liegt in der technischen Tiefe. ZIM-Anträge werden von fachlich versierten Gutachtern bewertet, die technisches Risiko und Innovationshöhe konkret nachvollziehen müssen. Eine spezialisierte Beratung wie INCOTEC bringt dieses technisch-wissenschaftliche Verständnis mit und übersetzt Ihre Entwicklung so, dass sie den Prüfkriterien von VDI/VDE oder AiF standhält – nicht nur administrativ, sondern inhaltlich.

In 20 Minuten wissen, ob sich ein ZIM-Antrag lohnt. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Förderfähigkeit, Projektform und die realistisch erreichbare Fördersumme für Ihr Vorhaben.