Wir finden Ihr EU-Förderprogramm und übernehmen den Antrag
Über 30 EU-Programme für Innovation, Klima und regionale Entwicklung – wir wählen das passende für Sie aus, koordinieren Konsortialpartner und reichen einen gutachtergerechten Antrag ein. Auf Deutsch und Englisch.
Was EU-Förderung für Ihr Unternehmen bedeutet
Die EU-Förderung umfasst über 30 Programme aus dem EU-Haushalt und der Initiative NextGenerationEU – mit einem Gesamtvolumen von rund 2 Billionen Euro in der laufenden Förderperiode 2021–2027. Schwerpunkte sind Innovation, regionale Entwicklung, Klimaschutz und Bildung. EU-Förderpolitik fokussiert dabei besonders kleine und mittlere Unternehmen mit innovativen Vorhaben.
Programmvielfalt
Über 30 EU-Programme decken nahezu jede Innovationsrichtung ab: Forschung, Klima, Digitalisierung, regionale Entwicklung. Für jedes strategische Vorhaben gibt es ein passendes Förderfenster.
Substanzielle Volumina
Sechs- bis achtstellige Zuschüsse sind realistisch – im EIC Accelerator bis 15 Mio. € (Zuschuss plus Equity), im LIFE-Programm bis 95 % Fördersatz. EU-Mittel ergänzen oder ersetzen oft nationale Programme.
Internationale Hebelwirkung
EU-Projekte schaffen Konsortialpartnerschaften in Europa, eröffnen neue Marktzugänge und erhöhen Ihre Sichtbarkeit gegenüber strategischen Partnern und Investor:innen. Mehr als nur Geld.
Was eine gute EU-Förderberatung leistet
Die EU-Förderlandschaft umfasst über 30 Programme – jedes mit eigenen Themen, Fristen, Antragsformaten und Sprachvorgaben. Eine spezialisierte EU-Förderberatung filtert das passende Programm für Ihr Vorhaben heraus, baut bei Bedarf das Konsortium auf und übersetzt Ihre Innovation in die Prüflogik der EU-Evaluator:innen.
Für Sie bedeutet das konkret:
- Klarheit über das richtige Programm für Ihr Vorhaben – ohne Aufwand für unpassende Calls.
- Schneller Konsortialaufbau über unser europäisches Partnernetzwerk – statt monatelanger Eigenrecherche.
- Antragsqualität auf Englisch in derselben Sorgfalt wie auf Deutsch – gutachtergerecht und prüfsicher.
Welche Vorhaben passen zu welcher EU-Förderung?
EU-Programme sind nach Themen organisiert, nicht nach Branchen. Drei große Cluster decken den überwiegenden Teil der mittelstandsrelevanten Vorhaben ab.
Forschung, Innovation & Deep Tech
Vorhaben mit hohem technischen Risiko und internationaler Verwertungsperspektive. Zentrale Programme: Horizon Europe (Budget über 95 Mrd. €), EIC Pathfinder / Transition / Accelerator (bis 15 Mio. € Zuschuss plus Equity), EUREKA Eurostars (bis 500.000 € für KMU-Konsortien).
Klima- und Umweltinnovation
Vorhaben für klimaneutrale Technologien, Energiewende und Umwelt. Zentrale Programme: Innovation Fund (klimaneutrale Großprojekte, mehrstellige Millionenförderung), LIFE-Programm (Umwelt- und Klimaschutz, Fördersätze bis 95 %).
Regionale Entwicklung & Investitionen
Vorhaben mit regionalem Fokus, Beschäftigungseffekten oder Strukturwirkung. Zentrale Programme: EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, meist über die Bundesländer), ESF Plus (Beschäftigung und Bildung).
Die wichtigsten EU-Förderprogramme im Überblick
Über 30 EU-Programme stehen Unternehmen prinzipiell offen. Für den deutschen Mittelstand sind in der Praxis sieben Programme besonders relevant – sortiert nach Themenfeldern und typischen Förderhöhen.
| Programm | Themenfeld | Zielgruppe | Förderhöhe | Verwaltung |
|---|---|---|---|---|
| Horizon Europe | Forschung & Innovation | Konsortien, Unternehmen | Budget gesamt > 95 Mrd. € | direkt (EU-Kommission) |
| EIC Accelerator | Deep Tech, Markteinführung | KMU, Start-ups | Bis 2,5 Mio. € Zuschuss + bis 15 Mio. € Equity | direkt (EU-Kommission) |
| EUREKA Eurostars | KMU-FuE-Kooperation | KMU mit internationalem Partner | Bis 500.000 € | indirekt (national + EUREKA) |
| Innovation Fund | Klimaneutrale Technologien | Großprojekte | Mehrstellige Mio. € | direkt (EU-Kommission) |
| LIFE-Programm | Umwelt- & Klimaschutz | Unternehmen, Kommunen | Bis 95 % Fördersatz | direkt (EU-Kommission) |
| EFRE | Regionale Entwicklung | Unternehmen in geförderten Regionen | Regional unterschiedlich | indirekt (Bundesländer) |
| ESF Plus | Beschäftigung & Bildung | Unternehmen, Bildungsträger | Variabel | indirekt (Bundesländer) |
Förderhöhen sind Richtwerte – die konkrete Summe hängt vom jeweiligen Call und Vorhaben ab.
Zwei Wege, ein EU-Programm zu beantragen
Direkt verwaltete Programme laufen über die EU-Kommission. Die Antragstellung erfolgt in der Regel auf Englisch über das Funding & Tenders Portal. Beispiele: Horizon Europe, EIC, LIFE, Innovation Fund. Vorteil: einheitliche EU-Regeln, ein zentraler Antragsweg.
Indirekt verwaltete Programme werden durch nationale oder regionale Behörden (in Deutschland meist die Bundesländer) umgesetzt. Antragstellung in der Landessprache, häufig zu rund 50 % aus EU-Geldern und 50 % aus Bund oder Land kofinanziert. Beispiele: EFRE, ESF Plus.
In der Praxis: Für Konsortialprojekte mit internationalen Partnern führt der Weg meist zu direkt verwalteten Programmen; für regional verankerte Vorhaben sind EFRE und ESF Plus über die Bundesländer oft der schnellere Pfad.
Beratung für EU-Förderprogramme, die sich auszahlt
Wir übernehmen den gesamten Weg – von der Programmrecherche bis zur Bewilligung. Fünf Bausteine sorgen dafür, dass aus Ihrem Vorhaben ein bewilligungsfähiger EU-Antrag wird.
Programm-Matching
Konsortialstrategie aufbauen
Antragsentwurf in DE oder EN
Einreichung & Qualitätssicherung
Rückfragen, Verhandlung & Bewilligung
Mehrsprachige Antragsteams
Anträge auf Deutsch und Englisch in identischer Qualität – auch bei komplexen FuE-Inhalten. Unser Team arbeitet bilingual und kennt die Sprachkonventionen der EU-Evaluator:innen.
Internationales Konsortialnetzwerk
Über unser europäisches Schwesterunternehmen und langjährige EU-Projektbeziehungen vermitteln wir passende Konsortialpartner – schneller und zielgerichteter als Eigenrecherche.
Transparente Konditionen
Kostenloses Erstgespräch, klare Honorarstruktur – ohne versteckte Kosten. Sie wissen von Anfang an, womit Sie rechnen.
EU-Anträge scheitern selten an der Idee – oft an der falschen Programmwahl oder einem Konsortium, das nicht trägt. Im kurzen Erstgespräch klären wir beides, schnell und ohne Verbindlichkeit.
Ihr Weg zur EU-Förderung
Wir strukturieren den EU-Antragsprozess in sechs klaren Schritten. Sie wissen jederzeit, was als Nächstes passiert – und was wir für Sie übernehmen.
Quick-Check & Vorhabensklärung
Programmauswahl
Konsortialaufbau (falls erforderlich)
Antragsentwurf
Einreichung
Bewilligung & Begleitung
Häufige Fragen zur Zusammenarbeit
Was kostet die Beratung?
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Für die laufende Betreuung arbeiten wir mit transparenten, projektbezogenen Konditionen. Die genaue Honorarstruktur besprechen wir im Erstgespräch, sobald wir Programmwahl und Umfang Ihres Vorhabens kennen.
Können wir den EU-Antrag nicht selbst stellen?
Grundsätzlich ja – das Verfahren steht allen Unternehmen offen. In der Praxis scheitern Erstanträge häufig an der falschen Programmwahl, an inkonsistenten Konsortialbeiträgen oder an einer Antragslogik, die EU-Evaluator:innen nicht erwarten. Eine spezialisierte Beratung übersetzt Ihr Vorhaben in die EU-typische Impact-Logik und hält den Aufwand für Sie planbar.
Welches EU-Programm passt zu unserem Vorhaben?
Das hängt von Reifegrad, Themenfeld, Budget und Konsortialbedarf ab. Für anwendungsnahe FuE im KMU-Konsortium ist häufig EUREKA Eurostars geeignet, für skalierungsfähige Deep-Tech-Vorhaben der EIC Accelerator, für klimaneutrale Großprojekte der Innovation Fund. Im Quick-Check identifizieren wir gemeinsam das Programm mit den besten Erfolgschancen.
Wo beantragt man EU-Mittel: beim Bundesland oder direkt bei der EU-Kommission?
Beides ist möglich – je nach Programm. Direkt verwaltete Programme wie Horizon Europe oder EIC laufen zentral über die EU-Kommission. Indirekt verwaltete Programme wie EFRE oder ESF Plus werden in Deutschland von den Bundesländern umgesetzt. Welcher Weg passt, klären wir im Programm-Matching.
Wie hoch sind typische Förderquoten bei EU-Programmen?
Sie variieren stark nach Programm und Calls: Horizon Europe arbeitet meist mit Quoten zwischen 70 und 100 % der förderfähigen Kosten, je nach Aktivitätstyp. Der EIC Accelerator vergibt bis zu 2,5 Mio. € als Zuschuss plus bis zu 15 Mio. € Equity. EUREKA Eurostars deckt bis 500.000 € pro Antragsteller. LIFE-Projekte werden teils zu 95 % gefördert. Die konkrete Quote hängt immer vom Call ab.
Müssen EU-Anträge auf Englisch verfasst werden?
Bei direkt verwalteten Programmen (Horizon Europe, EIC, LIFE, Innovation Fund) ist Englisch in der Regel verpflichtend. Bei indirekt verwalteten Programmen über die Bundesländer (EFRE, ESF Plus) wird auf Deutsch eingereicht. Unser Team arbeitet in beiden Sprachen in identischer Qualität.
Wie lange dauert eine EU-Antragstellung typischerweise?
Von der ersten Vorhabensklärung bis zur Einreichung sollten Sie je nach Programmkomplexität mit 8 bis 16 Wochen rechnen, bei Konsortialprojekten eher länger. Nach Einreichung dauern Evaluation und Bewilligung je nach Programm weitere 3 bis 8 Monate. Frühzeitige Planung – insbesondere bei festen Call-Terminen – ist entscheidend.
Lässt sich EU-Förderung mit nationalen Programmen kombinieren?
Ja, sofern keine Doppelförderung derselben Kostenposition stattfindet. Jeder Euro darf nur einem Programm zugeordnet werden. In der Praxis heißt das: saubere Kostentrennung und prüffähige Dokumentation – etwa bei Kombinationen mit der Forschungszulage oder ZIM. Diese Trennung berücksichtigen wir bereits im Antragsentwurf.
In 30 Minuten wissen, welches EU-Programm zu Ihrem Vorhaben passt. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Programmwahl, Konsortialbedarf und realistische Fördersumme – schnell und unverbindlich.